Persönlich gefragt: Unsere neue Pfarrerin

Persönlich gefragt: Unsere neue Pfarrerin

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Persönlich gefragt: Unsere neue Pfarrerin

Pfarrerin Vera Gronemann ist inzwischen mit ihrer Familie in Ibbenbüren angekommen, der Umzug ist geschafft und im Oktober ist offiziell ihr Dienst in unserer Kirchengemeinde gestartet. Passend zu ihrer Einführung wollen wir noch ein bisschen mehr über den Menschen hinter der Pfarrerin erfahren.

Sie sind inzwischen hier angekommen. Wie fühlt sich Ibbenbüren an?
Wir sind gut angekommen und haben uns schon ganz gut eingelebt. Einen tollen Start hatten wir mit dem Kirmeswochenende. Die Kinder sind Karussell gefahren wie verrückt und wir haben die Gelegenheit genutzt, gemeinsam die Stadt zu erkunden. Auch mit unseren beiden Hunden Merlin und Mozart sind wir schon viel unterwegs. Das Gefühl ist einfach richtig gut.

Was hat Sie daran gereizt, gerade hier Pfarrerin zu werden?
Ich kenne den Kirchenkreis und die Region aus meinem Probedienst und habe mich damals schon sehr wohlgefühlt. Auch mein Mann mochte die Gegend. Dazu kommen familiäre Verbindungen: Mein Vater ist in Ibbenbüren geboren und aufgewachsen, meine Mutter kommt aus Hopsten. Ich habe die Gemeinde auch aus der Ferne weiterverfolgt und fand immer toll, was hier passiert. Privat und dienstlich fügt sich das für mich einfach sehr stimmig zusammen.

Was nehmen Sie aus Ihrer Zeit in Hamm mit?
Viele Erfahrungen mit regionaler Zusammenarbeit und mit der Frage, wie wir Kirche zukunftsfähig gestalten können. Wie können Strukturen aussehen, damit wir auch in zehn Jahren lebendige Kirche sein können? Und wie können wir in diesen neuen Strukturen evangelisch sein und unseren Glauben leben? Diese Fragen werden uns sicher auch hier beschäftigen.

Worauf freuen Sie sich bei uns besonders?
Auf die Konfi-Arbeit! Ich freue mich total auf K3 und K8 und darauf, die Kinder und Jugendlichen kennenzulernen.

Sie sind verheiratet und haben zwei Kinder. Wie sieht Ihr Familienalltag aus?
Den klassischen Alltag haben wir noch nicht – dafür sind wir einfach noch nicht lange genug hier. Die Kinder sind inzwischen in ihren Kindergärten eingewöhnt und die Kartons ausgepackt. Jetzt freuen wir uns darauf, richtig anzukommen, alles kennenzulernen und unsere Gewohnheiten zu entwickeln.

Was machen Sie am liebsten, wenn Sie einmal nicht Pfarrerin sind?
Dann verbringe ich am liebsten Zeit mit meiner Familie und bin mit den Kindern und unseren beiden Hunden unterwegs. Die Spaziergänge mit den Hunden waren für mich schon immer eine Kraftquelle und sind ein guter Ausgleich. Und wenn etwas mehr Zeit ist, gehe ich total gerne auf Konzerte.

Was bringt Sie garantiert zum Lachen?
Ich glaube, ich habe ein bisschen schwarzen Humor. Filme wie die „Addams Family“ finde ich sehr lustig. Und natürlich bringt es mich zum Lachen, mit meinen Kindern einfach Quatsch zu machen.

Kaffee oder Tee?
Neuerdings auf jeden Fall Kaffee! Seit Dezember besitzen wir eine richtig gute Kaffeemaschine. Die ist natürlich mit nach Ibbenbüren umgezogen – und seitdem hat sich mein Kaffeekonsum deutlich erhöht.

Was darf im Kühlschrank nie fehlen?
Milch für einen Latte Macchiato! Und natürlich Obst für die Kinder.

Was gehört für Sie zu einem richtig guten Sonntag?
Ein lebendiger Gottesdienst mit vielen Menschen, toller Musik und Kirchcafé. Wenn ich frei habe, liebe ich es, morgens in Ruhe mit der Familie zu frühstücken und später mit Kindern und Hunden raus in die Natur zu gehen.

Gibt es einen Lieblingsort?
Falshöft an der Ostsee, in der Nähe von Flensburg. Dort bin ich total gerne und der Ort hat für uns eine besondere Bedeutung: Mein Mann und ich haben dort auf dem Leuchtturm standesamtlich geheiratet.

Welche Musik hören Sie gerne?
Ganz unterschiedliche Sachen: von Michael Patrick Kelly bis Coldplay, gerne etwas rockiger. Ich mag aber auch gute deutsche Texte, zum Beispiel von Herbert Grönemeyer oder Reinhard Mey.

Welches ist Ihr Lieblingslied im Gesangbuch?
Da gibt es viele! Aber seit ich klein bin, mag ich besonders „Großer Gott, wir loben dich“.

Was möchten Sie gerne von den Menschen hier wissen? Ganz viel! Was macht für sie das Gemeindeleben aus? Was brauchen sie, was wünschen sie sich und was finden sie hier besonders schön? Ich freue mich darauf, viele Menschen kennenzulernen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Auch über ganz alltägliche Tipps: Was kann man hier unternehmen? Wo sind die coolsten Orte mit Kindern? Welche schönen Strecken gibt es für Spaziergänge mit den Hunden? Also: Sprecht mich bitte jederzeit an!

Danke für das gute Gespräch!

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