Das Motto "Aufbrechen" begleitete auch die weiteren Konfirmationen

Das Motto "Aufbrechen" begleitete auch die weiteren Konfirmationen

Das Motto "Aufbrechen" begleitete auch die weiteren Konfirmationen

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Das Motto "Aufbrechen" begleitete auch die weiteren Konfirmationen

In der Christuskirche wurden am vergangenen Wochenende erneut Konfirmationen gefeiert. In drei festlichen Gottesdiensten wurden weitere 57 Jugendliche feierlich eingesegnet, nachdem bereits in der Vorwoche die ersten Konfirmationen stattgefunden hatten. Insgesamt erlebte die Evangelische Kirchengemeinde Ibbenbüren damit erneut besondere Tage.

Gruppe B1 - Samstag 25.04., 10.30 Uhr:

Gruppe B1 - Samstag 25.04., 13.30 Uhr:

Gruppe B3 - Samstag 26.04., 10.30 Uhr:

Die Gottesdienste stand weiterhin unter dem Leitgedanken „Aufbrechen“ und griffen damit die gemeinsame Zeit der Jugendlichen seit Beginn ihrer Vorbereitung auf. In Gebeten, Liedern und der Predigt wurde das Thema aufgenommen – als Bild für neue Wege, persönliche Entwicklung und das Vertrauen darauf, dabei nicht allein zu sein. Die Predigt orientierte sich an der biblischen Emmausgeschichte und stellte den Weg der Jünger in den Mittelpunkt: Ihr Aufbruch wurde dabei nicht als mutiger Neuanfang, sondern zunächst als Ausdruck von Enttäuschung und Orientierungslosigkeit beschrieben. Auf ihrem Weg begegnet ihnen ein Fremder, der sich als Jesus erweist, den sie jedoch zunächst nicht erkennen. Erst im gemeinsamen Gespräch und schließlich beim Brechen des Brotes öffnet sich ihnen die Augen für seine Gegenwart.

So wurde deutlich, dass Gott Menschen auch dann begleitet, wenn sie ihn nicht bewusst wahrnehmen – wie ein stiller Weggefährte an ihrer Seite. Der Moment des Erkennens wurde als persönliche Erfahrung beschrieben, die nicht nur Wissen vermittelt, sondern „das Herz berührt“. Aus dieser Erfahrung heraus gewinnen die Jünger neue Kraft und kehren gestärkt und voller Zuversicht zurück. Die Predigt machte so Mut, den eigenen Lebensweg zu gehen, auch mit Umwegen und Unsicherheiten, im Vertrauen darauf, dass Gott immer mitgeht.

Gestaltet wurden die Gottesdienste von Pfarrer Christian Heinz, Pfarrerin Christine Jürgens, Pfarrerin Lena Stubben, Pfarrer Jörg Zweihoff und Kirchenmusiker Christian Schauerte, die die Jugendlichen durch ihre Konfirmandenzeit begleitet haben. Für die musikalische Gestaltung sorgte gemeinsam mit Christian Schauerte die „Kirchenband“: Martin Behrens (Bass), Wolfgang Donnermeyer (Geige), Nicole Goedereis-Buller (Querflöte), Christian Heinz (Gitarre) sowie Alexandra Uphaus und Hannah Praetorius (Gesang). Sie verliehen den Gottesdiensten erneut einen besonderen und lebendigen Rahmen.

Die Kirche war an allen drei Terminen gut gefüllt. Bei freundlichem Wetter feierten Familien, Patinnen und Paten sowie Freundinnen und Freunde gemeinsam mit den Jugendlichen diesen besonderen Tag. Im Mittelpunkt stand die Einsegnung: Die Konfirmandinnen und Konfirmanden erhielten ihren Konfirmationsspruch und persönlichen Segen sowie eine rote Rose als Zeichen des christlichen Glaubens und der Verbundenheit. Ein besonderer persönlicher Akzent war zudem das gemeinsam erarbeitete Glaubensbekenntnis, das im Gottesdienst gesprochen wurde.

Die Konfirmation markiert für die Jugendlichen einen wichtigen Schritt auf ihrem Lebensweg. Begleitet von ihren Familien und der Gemeinde wurde deutlich: Aufbrechen heißt nicht, allein zu gehen, sondern getragen zu sein von Gemeinschaft und Glauben.

Fotos: Hannes Keeve

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